Fragen & Antworten

Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

Billard Normen

 

Der Billardtisch im Poolbillard wird in verschiedenen Größen angeboten, was bei 5 Fuß beginnt und bei 10 Fuß endet. Im Liga und Meisterschaftsbetrieb wird hierzulande auf der Größe von 9 Fuß gespielt.
Die Maße der Spielfläche sind bei einem 9 Fuß Tisch: 254x127cm und die Höhe der Tische zwischen 750-850mm
Die Spielfläche ist mit sehr speziell gewebten Tüchern aus einer Baumwoll/Syntetik Mischung (70/30 oder 80/20 Anteile) bespannt, meist in den Farben gelb-grün, blau-grün oder seit kürzerem auch in blau-grau.
Die meist verwendete Tuchmarke ist Simonis in Europa.
Darüber hinaus gibt es noch eine Menge an anderen Marken und Farben.

Die Kugeln wurden früher aus Elfenbein und teilweise auch Holz verwendet. Sie waren zu dieser Zeit auch etwas größer als heute. Ab 1868 wurden auch Kugeln aus Kunststoff hergestellt und man musste nicht mehr das teure Elfenbein verwenden. Das Gewicht der Billardkugeln liegt bei ca. 170g und der Durchmesser beträgt 57,2mm.

Die Racks auch Dreiecke genannt bestehen aus Kunsstoff, Holz oder Leichtmetall.

Die Beleuchtung sollte mindestens 80 cm über dem Billardtisch hängen und eine Leuchtkraft von 500 Lux nicht unterschreiten.

Das Spielqueue hat als Standard eine Länge von 147cm (57,87 Inch) und ein Gewicht von 553g (19,5oz.)
Das Jump Queue hat eine mindestlänge von 102cm und darf an der Ferrule einen Durchmesser von 14mm nicht überschreiten.


Billardgeschichte

Entstehung des Billard

Billard.AG Geschichte des Billards

Die Herkunft beziehungsweise der tatsächliche Ursprung des Billardspiels ist relativ unbekannt da sich die geschichtliche Erforschung auch dadurch erschwert, das der Begriff "Billard" früher auch für ganz andere Spiele verwendet wurde.
Dazu zählen das Shuffleboard [WIKI], sowie auf das unter Verwendung von Reifen im Freien gespielte Paille-Maille [WIKI], wahrscheinlich dem Ursprung des Krocketspiels.
Erst im 16. und 17. Jahrhundert finden sich aufschlussreichere Informationen über Spielarten, die dem heutigen Billard verwandt sind. Aus dieser Zeit sind zahlreiche Drucke und Stiche erhalten auf denen Billardszenen festgehalten worden sind (diese Abbildungen zeigen verschiedenste Gegenstände aus den Billards z.B. Reifen, Kegel usw.). Außerdem gibt es verschiedene literarische Quellen (u.a. Shakespeare), die uns vom Billard erzählen.
1666 bis 1691 konnten die Bürger von Paris in allen Tennisanlagen auch Billard spielen.
Bis 1727 war die Zahl der Orte für Billardspiel ebenso groß wie die Anzahl der Cafés.

In der französischen Version wurde zuerst mit 2 Kugeln später - ab ca. 1775 - mit 3 Kugeln gespielt. Groß in Mode kam das Spiel zur Zeit Ludwigs XIV., dem von seinem Leibarzt die Bewegung am Billard verordnet worden war. Die Lieblingsmitspieler des Königs waren der Herzog von Villerdi und Minister Michel de Chamillard.
In einem Auszug der "Diderot`s Encyclopedia" [WIKI] zeigt man einen großen Trainingsraum für Billard der von unterschiedlichsten Spielern besucht wurde. 
Um 1800 hatten Billards, also die englischen Tische mit Taschen, ein Außenmaß von 12 Fuß, die Banden, englisch cushions (=Kissen) genannt, bestanden aus aufeinander geschichteten Stoff- oder Filzstreifen. Die Billardstöcke waren am Ende abgeflacht, vermutlich um den Spielball auf der Tischplatte schieben zu können.

 

Billard im 19 Jahrhundert

 
     
 Billard.AG Geschichte des Billard  

  Billard.AG Geschichte des Billard 

Im Laufe der Jahre kristallisierten sich mit den Entwicklungen in den verschiedenen Ländern diverse Billardarten heraus. So favorisierte man besonders in Frankreich und großen Teilen Europas das taschenlose Spiel was auch die Bezeichnung französisches Billard trägt.

1873 fanden in New York dann die ersten offiziellen Weltmeisterschaften statt, die in einem Forderungsmodus ähnlich dem Boxen ausgetragen wurden. Der Franzose Albert Garnier gewann in einem Stichkampf gegen Joseph Dion und Maurice Daly.
1875 entwickelten englische, in Indien stationierte, Soldaten das Snookerspiel was vormals dem BlackPool entstammt. Die erste Weltmeisterschaft im Snooker wurden 1927 ausgetragen.
In den USA wurde allerdings die englische Spielart mit 15 Bällen tonangebend und bildete die Grundlage für das heutige Poolbillard.
Ab 1907 wurden die Weltmeisterschaften in der Disziplin 14/1endlos ausgetragen, das bis in die siebziger Jahre das dominierende Poolspiel geblieben ist.

Im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts wurde das Spielmaterial der Billardtische und Queues durch einige Erfindungen wesentlich verbessert.
Im Jahre 1827 wurde das Stoßende des Billardstocks, das mittlerweile eine zugespitzt laufende runde Form erhalten hatte und mit einer Horn- oder Elfenbeinverstärkung versehen war, von dem Franzosen Mengaud mit einem Lederplättchen beklebt. Dadurch wurde das gesamte Spiel revolutioniert, da jetzt auch Effetspiel möglich geworden war.
Die Banden wurden im Jahre 1835 durch den englischen Billardfabrikanten Thurston mit Gummieinlagen versehen, die später zur besseren Haltbarkeit vulkanisiert wurden.
Im "Billiard and Snooker Heritage Collection" das Thurston Museum in Liverpool, England kann man nach Terminvereinbarung auch einiges an historischem besichtigen.

1868 entwickelte der US Chemiker John Wesley Hyatt ein Material, daß aus einer Mischung von Nitro-Cellulose, Kampfer und Alkohol bestand und die bis dahin ausschließlich gespielten Elfenbeinkugeln ablösten. Hyatt hatte damit den ersten thermoplastischen Kunststoff erfunden.

 

Billard im 20 Jahrhundert

 
Billard.AG Geschichte des Billard  

In der ersten Jahrhunderthälfte wurde praktisch in ganz Amerika 14/1endlos (auch Straight Pool genannt) gespielt, was sich auch in dem legendären Billardfilm "Haie der Großstadt" von 1961 zeigt.

Abgelöst wurde 14/1endlos von 9-Ball, das in den Siebzigern zur Turnierdisziplin Nummer Eins rangierte.
   
Billard.AG Geschichte des Billard Mit dem Film "Die Farbe des Geldes" aus dem Jahr 1986 (was eine Fortsetzung von Haie der Großstadt ist) wurde durch den Autor Walter Tevis (siehe unten) ein neuer Boom in der Welt des Billards entfacht. Mit der Starbesetzung von Paul Newman und Tom Cruise unter der Regie von Martin Scorsese wurde gekonnt der Generationswechsel und die ersten Veränderungen im Spiel dargestellt.
   
In dieser Zeit erlebte diese Disziplin uns das ganze Poolbillardspiel den größten Boom und ist seither auch das populärste Poolspiel geblieben. Von Mitte der 80er bis Ende der 90er wurden unglaublich viele Billardlokale eröffnet. In den Lokalen, ausgestattet mit 4 bis 100 Tischen konnte man seinem Spaß am Spiel freien Lauf lassen. Jedes Wochenende Turniere von Hobby bis Profiklasse fanden großen Anklang.
Eigene Billardmessen wurden veranstaltet, Zeitschriften (z.B. Touch, Billard News, Talk) und Fachbücher aufgelegt. Im April 1990 wurde in Bergheim die erste Weltmeisterschaft auf deutschen Boden ausgetragen.
1991 folgten dann die legendären Brunswick Munich Masters mit Stars aus der ganzen Welt.
Billard.AG Geschichte des Billard

1994 wurde der Mosconi Cup ins Leben gerufen, er stellt einen Wettstreit zwischen Europa und den USA dar, wobei die Teams in Einzel und Teamwettkämpfen in der Disziplin 9-Ball um den Titel kämpfen. Das ist die Spitze an Entertainment im Poolbillard und bis heute von keinem anderen Event erreicht.
Alles drehte sich 9 Ball und das ist im Poolbillard bis heute so. Der Grund hierfür liegt in der dynamischen und vielfältigen Art des Spiels was den höchsten Unterhaltungswert bietet. Diese Faktoren in Verbindung mit Power und Geschwindigkeit ergeben auch heute noch den höchsten Grad an Entertainment.

Man glaubte zu dieser Zeit an sich und das Spiel. Enthusiasmus war die Zauberformel

 

21 Jahrhundert bis heute

     
Mittwoch, 11. Oktober 2006 19:14

 

Billard.AG   Heute wir Poolbillard auf einem wesentlich anderem Niveau gespielt und auch präsentiert.
Man erkennt die Wertigkeit des Entertainment Faktors und dem auch damit verbundenen Vermartungswert.

Der Mega Boom Ende des 20. Jahrhunderts verging und zwar musste das Poolbillard im Event und Nachwuchs Bereich einige Flauten und Veränderungen im Markt hinnehmen, da die Next Generation nicht den Spirit ihrer Vorgänger hatte, doch Dank des wesentlich professionelleren herangehens in Bereichen wie Training, Wettkämpfe und Präsentationen steigt auch der Stellenwert immer weiter. 

Billard gewann Step by Step immer mehr an Professionalität mit neuen

  • Organisationen
  • Top Events
  • herausragenden deutschen Spitzensportlern (Souquet, Hohmann, Engert, Ortmann...)
  • Marken und Produkten
Ralf Souquet   Efren Reyes  
Billard.AG

Souquet ist Weltmeister 2008 im 8-Ball
und erreichte mehr als 300 Titel.

Efren Reyes ist der Meister des Poolbillard.
Sein Können am Tisch wirkt teilweise magisch!  

Billard.AG


Zu den Top Veranstaltern gehören zur Zeit Matchroom Sports in England, welche die WM, den Mosoconi Cup die World Pool Masters und andere Events ausrichten. Schwerpunkt bei Matchroom ist und bleibt aber der Snooker Sport. Berry Hearn, seines Zeichens Veranstalter und Leiter von SkySports ist der Kopf und Initiator für all diese Events.
Die BCA in den USA, Puyat Sports in Asien und die EPBF sind weitere große
Organisationen die in ihren Bereichen (Länder u. Kontinente) ständig bemüht sind diesen großartigen Sport voranzubringen.
BCA -
Billard Congress of America
WPA - World Pool Billiard Association
EPBF - European Pool Billard Federation

Queue Klassen

CUESPORTS · CUE KNOWLEDGE

Welches Billardqueue passt zu deinem Spiel?

Queues unterscheiden sich nicht nur durch Preis oder Marke. Einsatzzweck, Verarbeitung, Gewicht, Oberteil, Leder und persönliche Technik entscheiden darüber, welches Modell sinnvoll ist. Diese Übersicht erklärt die wichtigsten Queue-Klassen.

01. Einsteigerqueues

Einsteigerqueues sollen einen verlässlichen, gut kontrollierbaren Einstieg ermöglichen. Wichtiger als auffällige Dekore sind ein gerades Queue, eine passende Länge, ein sauber verarbeitetes Leder und ein angenehmes Griffgefühl. Ein solides zweiteiliges Spielqueue ist häufig eine praktische Wahl.

02. Queues für Fortgeschrittene

Mit wachsender Spielerfahrung werden Eigenschaften wie Oberteilkonstruktion, Taper, Spitzendurchmesser und Balance wichtiger. Ein Wechsel sollte gezielt auf das eigene Spiel abgestimmt werden; ein teureres Queue führt nicht automatisch zu besseren Ergebnissen.

03. Profi- und Performance-Queues

Hochwertige Spielqueues bieten oft sorgfältige Verarbeitung, definierte Materialeigenschaften und verschiedene Oberteiloptionen. Holz- und Carbonoberteile sowie Low-Deflection-Konstruktionen unterscheiden sich in Rückmeldung und Squirt-Verhalten. Die persönliche Gewöhnung bleibt entscheidend.

04. Breakqueues

Breakqueues sind für den Anstoß konstruiert. Typisch sind eine robuste Auslegung, ein für den Break geeigneter Spitzeneinsatz und eine auf Kraftübertragung abgestimmte Bauweise. Sie ersetzen nicht das normale Spielqueue und garantieren keinen stärkeren Anstoß.

05. Jumpqueues

Jumpqueues sind für regelkonforme Sprungstöße in dafür zugelassenen Disziplinen ausgelegt. Sie sind meist kürzer und auf eine spezielle Stoßtechnik abgestimmt. Welche Hilfsmittel erlaubt sind, richtet sich nach den jeweils geltenden Turnierregeln.

06. Jump-Break-Kombinationsqueues

Kombinationsqueues lassen sich für Break- und Jump-Aufgaben umbauen. Sie sparen gegebenenfalls Ausrüstung, sind aber ein Kompromiss gegenüber spezialisierten Einzelqueues. Entscheidend sind Mechanik, Balance und zulässige Nutzung.

07. Kinder- und Jugendqueues

Für jüngere oder kleinere Spieler sind Queue-Länge, Gewicht und kontrollierbare Führung wichtiger als die reine Altersangabe. Ein kürzeres Queue kann helfen, eine natürliche Körperhaltung und eine sichere Stoßbewegung zu entwickeln.

08. Snooker- und Karambolqueues

Snooker- und Karambolqueues sind eigene Queue-Typen mit anderen typischen Abmessungen, Spitzen und konstruktiven Schwerpunkten. Sie sollten nicht allein nach dem Preis mit Poolqueues verglichen werden.

09. Custom Queues und Sonderanfertigungen

Custom Queues ermöglichen individuelle Material-, Design- und Maßentscheidungen. Hochwertige Einlegearbeiten und seltene Hölzer steigern vor allem die Individualität; das Spielverhalten hängt weiterhin vom gesamten Queue-System ab.

10. Kaufberatung und Praxistest

Vor dem Kauf Einsatzgebiet, Queue-Länge, Gewicht, Gewinde, Oberteil und Leder festlegen. Wenn möglich verschiedene Modelle mit vergleichbaren Stoßaufgaben testen. Für Spielqueue, Break und Jump können unterschiedliche Lösungen sinnvoll sein.

Kauf-Checkliste

  • Disziplin und Einsatzzweck klären
  • Länge, Gewicht und Balance prüfen
  • Oberteil, Leder und Griffgefühl vergleichen
  • Gewinde- und Ersatzteilverfügbarkeit berücksichtigen
  • Turnierregeln für Jump- und Spezialqueues beachten

FAQ

Brauche ich als Anfänger ein teures Queue?

Nein. Ein gerades, gut verarbeitetes Queue mit passender Länge und intaktem Leder ist ein sinnvoller Ausgangspunkt.

Kann ich mit einem Breakqueue normal spielen?

Technisch ist das teilweise möglich, aber Breakqueues sind für den Anstoß optimiert und nicht unbedingt für fein dosiertes Positionsspiel.

Ist ein Jumpqueue bei jedem Turnier erlaubt?

Nein. Die zulässige Ausrüstung hängt von Disziplin, Verband und Ausschreibung ab.

Was unterscheidet ein Profi-Queue von einem Einsteigerqueue?

Häufig Verarbeitung, Materialwahl, Oberteiloptionen und Anpassungsmöglichkeiten. Der Preis allein ist kein verlässliches Leistungsmaß.

Welches Queue eignet sich für Kinder?

Ein Queue, dessen Länge und Gewicht zur Körpergröße und kontrollierten Stoßführung passen.


Queue Verschraubungen

CUESPORTS · JOINT KNOWLEDGE

Queue-Verschraubungen richtig verstehen

Die Verbindung zwischen Oberteil (Shaft) und Unterteil (Butt) besteht aus mehr als einem Gewinde. Pin, Gewindebohrung, Jointflächen und Passmaße müssen zusammenpassen. Dieser Ratgeber erläutert verbreitete Systeme und zeigt, worauf du vor dem Kauf eines Oberteils achten solltest.

01. Was ist der Joint?

Der Joint bezeichnet den gesamten Verbindungsbereich zwischen Ober- und Unterteil. Dazu gehören Gewindestift (Pin), das passende Innengewinde, die Kontaktflächen und gegebenenfalls Joint-Collars oder Zentrierelemente. Eine präzise Verbindung ist wichtig für sicheren Sitz und ein reproduzierbares Stoßgefühl.

02. Pin und Gewinde – nicht dasselbe

Der Pin ist der Gewindestift. Die Gewindebezeichnung beschreibt eine geometrische Ausführung, beispielsweise Nenndurchmesser und Gewindegänge pro Zoll. Die tatsächliche Passung hängt zusätzlich von Profil, Fertigungstoleranzen, Einschraubtiefe und Konstruktion ab.

03. 5/16×14

Ein verbreitetes Zollgewinde mit einem Nenndurchmesser von 5/16 Zoll und 14 Gewindegängen pro Zoll. Bei der Oberteilwahl müssen neben dem Gewinde auch Joint-Ausführung und Kontaktflächen übereinstimmen.

04. 5/16×18

Ebenfalls ein Zollgewinde mit 5/16 Zoll Nenndurchmesser, jedoch 18 Gewindegängen pro Zoll. Trotz gleichem Nenndurchmesser ist es nicht mit 5/16×14 gleichzusetzen.

05. 3/8×10

Eine größere, bei Poolqueues verbreitete Gewindefamilie mit nominell 3/8 Zoll Durchmesser und 10 Gewindegängen pro Zoll. Verschiedene Hersteller- und Pin-Varianten können unterschiedliche Passformen aufweisen.

06. Radial und verwandte Systeme

Radial ist die Bezeichnung einer besonderen Joint-/Gewindegeometrie. Die Bezeichnung allein garantiert keine herstellerübergreifende Passung; bei Angeboten auf die exakte Spezifikation achten.

07. Uni-Loc Quick Release

Ein Schnellverschluss-System für rasches Verbinden und Trennen von Ober- und Unterteil. Uni-Loc Quick Release darf nicht mit anderen Uni-Loc- oder ähnlich bezeichneten Verbindungen verwechselt werden.

08. Joint-Collar, Zentrierung und Kontaktflächen

Collars und Passflächen können aus Metall, Kunststoff oder Verbundmaterial bestehen. Entscheidend ist nicht nur das Gewinde, sondern auch, ob beide Teile sauber und ohne Spalt aufeinanderliegen und gegebenenfalls vorgesehene Zentrierungen zusammenpassen.

09. Passt ein neues Oberteil auf mein Queue?

Prüfe zuerst Hersteller und Modell, danach die exakte Gewinde-/Pin-Variante. Vergleiche Joint-Durchmesser, plane oder profilierte Anlagefläche, mögliche Zentrierzapfen sowie den Abschluss des Oberteils. Im Zweifel Fotos und Maße vom bestehenden Joint an den Fachhandel senden.

10. Montage, Pflege und typische Fehler

Setze Ober- und Unterteil gerade an und verschraube sie ohne Gewalt. Bei ungewöhnlichem Widerstand sofort stoppen. Gewinde sauber und trocken halten; keine aggressiven Reiniger oder unpassende Schmiermittel verwenden. Ein wackelnder Joint, sichtbare Spalten oder beschädigte Gewindegänge gehören fachlich geprüft.

Vergleich verbreiteter Verschraubungen

System Kennzeichen Wichtiger Hinweis
5/16×14 5/16 Zoll · 14 Gänge/Zoll Nicht mit 5/16×18 verwechseln
5/16×18 5/16 Zoll · 18 Gänge/Zoll Gleicher Nenndurchmesser, andere Steigung
3/8×10 3/8 Zoll · 10 Gänge/Zoll Pin- und Hersteller-Varianten beachten
Radial Spezielle Gewindegeometrie Exakte Ausführung bestätigen
Uni-Loc Quick Release Schnellverschluss Nur zum passenden QR-System

Checkliste vor dem Oberteilkauf

  • Hersteller und Modell des Unterteils notieren
  • Exakte Joint-/Gewindebezeichnung verifizieren
  • Joint-Durchmesser und Kontaktflächen vergleichen
  • Vorhandene Zentrierung bzw. Einsatz prüfen
  • Bei Unsicherheit Detailfotos und Maße übermitteln

Häufige Fragen

Kann ich jedes Oberteil mit gleichem Gewinde verwenden?

Nein. Gleiche Gewindebezeichnungen reichen allein nicht aus; Joint-Geometrie und Passflächen müssen ebenfalls passen.

Was ist der Unterschied zwischen 5/16×14 und 5/16×18?

Beide haben denselben nominellen Durchmesser, aber eine unterschiedliche Gewindesteigung und sind deshalb nicht austauschbar.

Ist ein Schnellverschluss besser?

Ein Schnellverschluss kann komfortabel sein. Die Spielbarkeit hängt jedoch von der gesamten Queue-Konstruktion und der präzisen Passung ab.

Wie finde ich mein Gewinde heraus?

Am zuverlässigsten über Hersteller-/Modellangaben oder durch fachkundige Prüfung. Gewinde nicht probeweise mit Gewalt verschrauben.

Technischer Hinweis: Angaben sind Orientierungshilfen. Die tatsächliche Kompatibilität muss für das konkrete Queue-Modell geprüft werden.


Queuemarken

 

Im folgenden finden Sie Marken und Hersteller von Queues und Billardzubehör .

AcidCues - Cues by Brandon R. Baite

AE Cues

Andrew Gibbs Snooker Cues - A superb range of quality cues used by the professionals - Buy Online

Arnot Q Custom Made Billiard Cues - Cues by Arnot Q. Wadsworth

Barry Cameron Custom Cues - Cues, tips and links

Bludworth Custom Cues - Donald Bludworth & Michael Long

Bludworth Originals - Home Of The Cue

Blue Book of Pool Cues - All you ever wanted to know about new and used cues

Blue Grass Cues - The Harris family handcrafted cues

BourQues Custom Cues - Lots of cues

Brick Custom Cues - Cues by Alex Brick

Centerfire Cues by Danny Hathcock

Ceulemans Cues - Quality billiard cues recommended by Raymond Ceulemans

Chandivert Cue Tips - French manufacturer of leather tips since 1832

Chaojie Billiards Supplies inc. - Afamily orientated company founded in 1982, GuangDong Province, China

CK Custom Cues - Cues with some pictures

Colorado Cues - Custom cues

Cuetec Cues - The next dimension in cues

CueCube - The world's most popular shaper and scuffer

Dale Perry Custom Cues

Dan Dishaw Custom Cues - Handmade cues

Dan Trogdon Custom Cues - Waterford, Ohio, USA

Dayton Custom Cues

DeRoo Cues - Contemporary designs with classic lines

Dieckman Cues

Drexler Custom Cues - From the custom cue maker, Paul Drexler

Dzurickey Custom Cues

Eagle Custom Billiards - Cases

Espiritu Handcrafted Custom Cues - Lots of cues

Falcon Cues - Information on the full range

Grafex Cues - Combine style, quality and performance to produce a truly magnificent product

Hercek Fine Billiard Cues

Huebler Cues

Hunter Custom Classic Cues - Custom cues from Wes Hunter - Sit back, Relax, Take a look around

Jim Buss Custom Cues - From the master cuemaker

John Madden Cues

Josswest Cues - Create your personalized cue online

Justis Cases - The Choice of Champions

Kikel Custom Cue - Beauitiful cues from David Kikel

Lambros Cues, Inc. - Cues by Mike Lambros

Laser Art Techniques - Laser-art cue engraving

Layani Cues - Cues from Thierry Layani, Canadian cuemaker

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Master Cue - Cue tip shaper, trimmer and much more.

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McWorter Custom Cues - In a price range from $1000.00 to $16,000.00

Meucci Cues - The World's Finest Pool Cues

Midwest Custom Cues - Cues by Steve Morris

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Mottey Custom Cues - Lots of info about cues by Paul Mottey

Newell Snooker Cues

Newport Custom Cues

Norwood Cues

Olney Custom Cues - from Jeff Olney

Parris Cues - Handmade snooker cues as used by many professionals, London, UK

Peradon Snooker Cues and Cases - Manufacturers and suppliers to the trade from the UK

Phillippi Custom Cues - From Pasadena, MD

Prather Cues

Predator - The official site for the Predator Cues

Pro Billiard Supplies - Table & Cue suppliers from Kuala Lumpur, Malaysia

Que Perfect - Custom Cues

Rainbow Cues - Home of the impact resistance tips that require no chalk, South Africa

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Reeves Custom Cues - Quality you can depend on. Prices you can afford

Richard Black Custom Cues - From one of the most famous cuemakers

Riley Cue & Cases - Lots of cues and cases and a downloadable catalogue

Schmelke - Cases and cues

Schon Custom Cues

Sherm Custom Billiard Cues - Custom made cues

Showcase Custom Cues - Hand made custom cues

Shurtz Custom Cues - The most popular cue in the Midwest from cuemake, Bob Owens

Sigel Cues - Hancrafted and autographed by World Champion, Mike Sigel

Stout Sticks - Custom cues

Stroke Trainer - A training aid for Pool Snooker and Billiards

Talisman Billiard Accessories - Manufacturer of Talisman laminated tips, Thailand

TC Cues - French Cuemaker

Ted Harris Custom Cues - The leader in on site travelling cue repair

Terbrock Cues - All cues handcrafted by the acomplished player, Jerry Terbrock

Tim Scruggs Custom Cues, Inc. - Cues by Tim Scruggs

Viattorre Custom Handcrafted Cues - 100 % Custom Handcrafted Pool Cues

Viking Cues - Information on their cues

Wayne Custom Cues

Wes Hunter Custom Classic Cues - Custom cues from Wes Hunter

Whitten Custom Cue Cases

Woodworth Q's - William Woodworth custom cues

Zac Cues - Custom cue maker on Vancouver Island, British Columbia. Unique designs